Was wir machen

SmartUpLab befasst sich mit zukünftigen Entwicklungen lokaler und regionaler Mobilität. Das Projekt entwickelt einen intelligenten Werkzeugkasten zur Planung innovativer Möbilitätslösungen in Zusammenarbeit mit Stakeholdergruppen, aus z.B. Verkehrsplanung, Energiewirtschaft und Stadtplanung.

Die globalen Trends zur notwendigen Transformation unserer Mobilitätssysteme aufgrund der Herausforderungen wie dem Klimawandel aber auch ausgelöst durch die technischen Möglichkeiten vernetzter, zunehmend automatisierter Mobilitätslösungen, gehen einher mit neuen digitalen Plattformen sowie mit der Automatisierung, Vernetzung und weitreichenden Elektrifizierung von Flotten (Auto, Roller, Scooter, E-Bikes). Die neuen Mobilitätsservices, welche in Kombination mit einer nachhaltigen Energieversorgung teilweise disruptive Geschäftsmodelle neuer Akteur*innen folgen, stellen die kommunale Stadt- und Verkehrsplanung zunehmend vor große Herausforderungen.

Mit partizipativen Forschungsmethoden werden Szenarien modelliert. Die draus entstehenden interaktiven Simulationen ermöglichen eine Komplexitätsreduktion, um Systemdynamiken und Wechselwirkungen für die Stakeholder auf eine anschauliche Weise zu identifizieren. SmartUpLabs integriert Technologien und datenbasierte Planungsmethoden für die Realisierung der Modelle. 

Das Forschungsdesign basiert auf einer Sprint-Logik, welche in agiler Weise folgende Projektbausteine realisiert :

Feststellungen der Anforderungen und Herausforderungen der Entwicklung von lokalen und regionalen Mobilitätssystemen unter Einbindung von Entscheidungsträgern von verschiedenen Stakeholder-Gruppen

Mapping von bestehenden Best Practice-Beispielen und Technologien in kooperativen Planungsprozessen.

Integration von bestehenden Geoinformationssystemen und –daten für die Simulation von zukünftigen Szenarien von ausgewählten Use Cases.

Aufbau eines SmartUpLab-Transfer-Hubs für die Nachnutzung der entwickelten Planungstools.

SmartUpLab integriert verschiedene Planungsinstrumente, die heute nur als solitäre Tools und Methoden verfügbar sind.  Durch den modularen Aufbau, lässt sich der Werkzeugkasten für weitere Planungsaufgaben erweitern und übertragen.